
Im Bild: die erfolgreichen Geschwister Gisnapp und Riemelmoser
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Ein historisches Ereignis: |
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Erich Kreilinger (TV Geiselhöring) berichtet: |
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| Aus der Sicht der Simbacher | Aus der Sicht der Geiselhöringer | |
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(ek). Am Sonntag musste die erste Schachmannschaft in der Niederbayernliga, der höchsten niederbayerischen Liga, in Geiselhöring enorm ersatzgeschwächt mit nur sieben Spielern und ohne ihren starken Spitzenspieler Dr. Franz Riemelmoser antreten und hatte so in dieser dezimierten Aufstellung gegen die starken Labertaler kaum eine Chance. Am Ende verlor man mit 3-5, wobei die Niederlage durchaus auch noch höher hätte ausfallen können. Ein Lichtblick keimte noch auf, als Norbert Frühauf an Brett drei die Spezialvariante seines Gegners pulverisierte und mit zwei Mehrbauern ein sicher gewonnenes Endspiel ansteuerte. Sein Gegner konnte nur noch die Waffen strecken. In einer ausgeglichenen Partie kam Gerhard Spiesberger an Brett zwei nicht zu entscheidendem Vorteil, so dass er sich mit seinem Gegner auf ein Unentschieden einigte. Bereits in der Eröffnung wurde aber an Brett vier Ernst Putz überspielt und musste ständig einem Bauernrückstand hinterher laufen. Dem Druck schließlich konnte er nicht mehr Stand halten und musste aufgeben. Ebenso erging es an Brett acht Jugendspieler Christian Putz gegen einen übermächtigen Gegner. Am Ende verlor er die Dame und musste schließlich wegen einer Mattdrohung mit erheblichem Materialverlust aufgeben. Völlig unterschätzt hatte an Brett sechs Georg Putz an Brett sechs einen vorgeschobenen Bauern seines Gegners, der ständig einige Figuren an die Verteidigung band. Als er dann am Ende noch den Turm verlor, gab er den ungleichen Kampf auf. Eine solide Partie spielte an Brett sieben Jugendspieler Andreas Putz und erkämpfte sich einige Vorteile. Am Ende konnte er aber seinen Mehrbauern nicht mehr verwerten und musste in ein Unentschieden einwilligen; trotzdem ein beachtlicher Erfolg für den Jugendspieler gegen einen von der DWZ (Deutsche Wertungszahl) her weitaus stärkeren Gegner. Ein Ausrufezeichen setzte aber Mannschaftsführer Johannes Endler an Brett fünf. Nachdem er eine falsche Angriffsidee seines Gegners widerlegen konnte, war er in beiderseitiger Zeitnot der Glücklichere und konnte schließlich seinen Gegner mit einer sehenswerten Kombination besiegen. Trotzdem änderte dies leider nichts mehr an der ersten Niederlage gegen Geiselhöring seit über 12 Jahren, womit nun auch die bisher längste Siegserie zu Ende ging. |
(ek). Am Sonntag ereignete sich in der Schachgeschichte des TV Ungeheuerliches: Nach 12 Jahren gelang einer Schachmannschaft der erste Sieg gegen den SC Simbach. Die erste Schachmannschaft konnte in der Niederbayernliga den ersatzgeschwächten SC Simbach mit 5-3 besiegen. “Seitdem ich nun für den TV Geiselhöring spiele“, so Spitzenspieler und Abteilungsleiter Werner Schubert, „und das ist auch schon ziemlich lange, etwa 12 Jahre, konnte gegen Simbach noch nie gewonnen werden, also ein historisches Ereignis von großer Tragweite.“ Eventuell kann dies der Beginn einer Siegserie gegen Simbacher Mannschaften werden. Den Beweis kann die zweite Mannschaft bereits im nächsten Spiel am 29.3. liefern, wenn sie in Simbach gegen den SC Simbach II spielt. Am Sonntag verlor die zweite Schachmannschaft in der Bezirksliga West knapp gegen den SC Straubing II mit 3-5. Die erste Mannschaft begann furios: Bereits nach wenigen Zügen hatte sich Dr. Joachim Demmer an Brett vier einen Mehrbauern sichern können und diesen bis zum Schluss konsequent behauptet. Ein sehenswertes Damenopfer mit Mattfolge beendete den ungleichen Kampf. An Brett zwei einigte sich Werner Schubert in einem ausgeglichenen Spiel mit seinem Gegner auf ein frühes Unentschieden. Kampflos war Mannschaftsführer Michael Popp an Brett eins zum Sieg gekommen. Eine falsche weil zu aggressive Entscheidung kostete Erich Kreilinger an Brett drei zwei Bauern, die er nicht mehr kompensieren konnte und deshalb seine Partie aufgeben musste. Für ihn sprangen aber seine Mannschaftskollegen in die Bresche. Georg Pfäffinger hatte an Brett acht gegen einen Jugendspieler bereits in der Eröffnung erhebliche Vorteile, die er konsequent zum Sieg ummünzte. Nach dem Damenverlust konnte sein Gegner nur noch aufgeben. Einen schweren Fehler seines Gegners konnte Thomas Kiendl an Brett sechs zu einem Turmgewinn und damit zu einem glanzvollen Sieg nutzen. Trotz eines Bauern weniger konnte Siegfried Foierl die Partie ausgeglichen gestalten und ein sicheres Remis erkämpfen. Den Schlusspunkt einer wieder guten geschlossenen Mannschaftsleistung setzte Johann Niedermeier an Brett fünf in einer an sich gewonnenen Partie, womit der Sieg noch deutlicher hätte ausfallen können. Leider ließ er sich am Schluss trotz erheblicher Vorteile von einer falschen Idee leiten, so dass er die Partie nicht mehr halten konnte und noch unglücklich verlor. Dies änderte aber nichts mehr am Gesamtergebnis, womit der TV den dritten Tabellenplatz festigen konnte. |
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